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Audio / Lyrics

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#deutsche Songs

#englische Songs

… und ihre Geschichte

… deutsche Songs …

An einem Regentag (2024)

Wieder mal ein Regentag im November. Beim Blick aus dem Fenster von meinem Studio entstand vor meinen Augen die Szenerie, die ich im Lied beschrieben habe. Ich setzte mich an die Gitarre und so entstand dieses Lied.
#Songtext

Alles ist still (2022)

“An was denkst du gerade?” Antwort: “An nichts” Diese Antwort meiner Frau irritierte mich jedesmal aufs Neue. “An nichts denken” ist etwas, was es bei mir nicht gibt! In meinem Kopf sind immer mehrere Bildschirme an, auf denen unterschiedlichste Filme laufen. Das Programm: “Ideen und Wiederholungen von Erlebnisse des Tages/Dialogen.” Als ich mir eine 12-saitige Gitarre kaufte und zum Anspielen zu meiner Bank in den Garten ging, merkte ich, dass alles ruhig um mich herum war, nur in mir war es richtig laut. Die Gedanken, die in meinem Kopf herumwirbelten habe ich auf’s Papier gebracht und in Töne umgewandelt. Das Ergebnis: der Song “Alles ist still”.
#Songtext

Glasperlenspiel (2018)

Manchmal fokussiert sich der Blick eines Menschen auf die Dinge des Lebens, die aus seiner Sicht nicht gut sind. Und wenn dann noch das Gefühl dazu kommt, diesen Dingen ausgeliefert zu sein, nichts verändern zu können, macht sich eine Sinnlosigkeit breit. Die Folge: eine Abwärtsspirale der Emotionen, begleitet von negativen Gedanken! Nichts geht, nichts will mehr: So einem sehr guten Freund passiert. Dieses Lied soll daran erinnern, wie wichtig es ist, beim Blick auf die Welt die bunte Vielfalt wahrzunehmen: und dazu gehört auch das Positive, die schönen Momente. Selbst wenn es nötig ist, dafür seine Komfortzone zu verlassen, auf eine Leiter zu steigen oder nach draußen zu gehen. Dann spürst Du die positive Energie, die unser Leben trägt.
#Songtext

Komm Pinguin, tanz’ mit mir! (2017)

2017 war für mich ein Jahr, das meinem Leben eine völlig neue Richtung gab. Ausgangspunkt war ein gesundheitlicher Tiefschlag im Januar, der mich einige Zeit “außer Gefecht” setzte. Aus dieser Stille heraus begann für mich ein langer, steiniger Weg der Ursachenforschung. Die Puzzlestücke, die ich auf dieser Reise fand, reichten irgendwann aus, so dass alles zu einem schlüssigen Gesamtbild zusammenfügt werden konnte: aussagekräftig und eigentlich ganz einfach. Der Arzt und Kabarettist Dr. Eckart von Hirschhausen hat die Ursache, für das, was auch mir passiert ist, in einer Geschichte über einen Pinguin, den er im Zoo beobachtete,  bildlich dargestellt. Im Zuge des anstehenden Neuanfangs schrieb ich dieses Lied, in dem ich den “Pinguin” in mir akzeptiere und ihn auffordere, mit mir zu tanzen!
#Songtext

So wie ich bin (2017)”

Kreativ, immer auf der Suche, an und über Grenzen gehen, neugierig, begeisterungsfähig, lösungsorientiert, temperamentvoll, empathisch, gerechtigkeitsliebend, kompromisslos der Logik folgend: das sind Adjektive, mit denen andere mich im beruflichen Kontext, insbesondere bei Beurteilungen beschrieben haben. Eigentlich gut so und doch ist es schwer, mit solchen Eigenschaften einen geeigneten Platz in hierarchisch geprägten Systemen zu finden. Als Mitarbeiter mit all diesen Ecken und Kanten hast du es im Leben einfach schwerer als ein windiger Aal. Und wenn Du dann noch genetische Besonderheiten aufweist, die es einem fast unmöglich machen, über den ‘Schatten’ zu springen, dann wird’s ungut. Häufiger Jobwechsel, Musik und viel Kaffee: geht eine Weile gut doch dann: Bumm! Diagnose, Erkenntnis, Neuanfang. Wer wissen will, welche genetischen Besonderheiten vorliegen, für denn hab’ ich diesen Hinweis: Viele Prominente, die im Rampenlicht stehen, haben die selben Eigenschaften wie ich! Einige dieser Prominenten werden von mir im Mittelteil des Liedes genannt.
#Songtext

Geschenkte Zeit (2015)

Der gleichnamige Titelsong meiner Konzertreihe 2019 ist auf den Gleisen des Karlsruher Hauptbahnhofs entstanden. Eine zweistündige Zeitverzögerung. Zunächst machte sich Ärger und Wut breit, doch dann der Perspektiven-Wechsel: die Zeit auf dem Bahngleis einfach als Geschenk sehen und etwas Positives daraus machen. Ich setzte mich auf eine Bank am Bahngleis und schrieb dieses Lied.
#Songtext

Schenk’ mir noch mehr Momente (2015)

Wenn ich glücklich bin, so scheint es mir, verliert die Zeit an Bedeutung: zeitlose Ewigkeit scheint sich breit zu machen. Als ich am Jahresende auf das Jahr 2015 zurück blickte, auf die vielen Momente, in denen ich der Ewigkeit begegnet bin, habe ich mir folgendes vorgenommen: ‘Einen Moment, in dem Du glücklich bist, genießen und festhalten: in Bildern, Worten, im Gedächtnis oder Herzen. Egal wie, dann habe ich einen Platz, an den ich immer wieder zurückkehren kann, einen Platz mit Aussicht auf die Ewigkeit.’ Und ich schrieb dieses Lied!
#Songtext

Das Haus der Erinnerung (2010)

Als ich Weihnachten 2010 mit meiner Familie in Berlin verbrachte, besuchten wir unseren Freund Hansa Czypionka. Wir musizierten auf den zahlreichen Instrumenten, die er in seinem Loft aufbewahrte, hatten jede Menge Spaß. Hansa hatte am nächsten Tag einen Auftritt im WDR und er fragte mich, ob ich ihn bei einem Lied, das er dort spielen soll, begleite. ‘Alles klar’, Hamburg, wir kommen. Nach einer Fahrt mit der Bahn durch eine verschneite Landschaft, kam ich verspätet im Studio an, aber gerade noch rechtzeitig zur Sendung. Maske, Soundcheck und los gings. Während der Sendung erzählte Hansa Geschichten aus seinem Leben, seinen Träumen. Unser musikalischer Live-Auftritt klappte (#Video vom Auftritt) super. Die Rückfahrt nach Berlin verzögerte sich aufgrund des Wetters und auch die Bahnfahrt dauerte viel länger als geplant. Zeit zum Nachdenken über das, das ich gehört hatte, die Kindheitserlebnisse von Hansa und … dann war ich plötzlich bei meiner Kindheit, meiner Jugend, meiner Vergangenheit. Mir wurde klar, dass wenn du mitten im Leben stehst, du fast ausschließlich auf das “hier und jetzt” und die Zukunft fixiert bist: du lebst. Es gibt wenig Zeit, innezuhalten und zurückzublicken. Doch es lohnt sich, scih ab und zu die Zeit dafür zu nehmen denn ‘Das Haus der Erinnerung im Schatten von heute, steht verborgen am Fuß des Lebensbaums. Die Gesichter am Fenster, die Risse der Mauern, sind Freunde der Stille, Freunde des Traums.’ Und ein neues Lied entstand!
#Songtext

Taliesin (2009)

Ein nächtlicher Spaziergang durch den Wald Anfang Dezember. Die schneebedeckten Wege und Bäume reflektierten das Licht des Mondes. Ich fühlte mich frei, einsam, doch nicht allein. Bei jedem Schritt knirschte der Schnee unter meinen Füßen: ich hinterließ Spuren im Schnee. Hinter mir lag die sichtbare Vergangenheit, vor mir eine ungeschriebene Zukunft und ich befand mit gerade mittendrin, im Hier und Jetzt! Beflügelt von der Magie dieser Szene hatte ich die Idee zu diesem Lied. Der Anfang und der Schlussteil des Liedes ist inspiriert von der Geschichte von Taliesin, einer Figur aus dem Reich der keltischen Sagen: “Secrets of yesterday, moments of verity, dreams of tomorrow.”
#Songtext

Wo bist Du? (2005)

Eine schlaflose Nacht: irgendwie kam ich nicht zur Ruhe. Ich lag im Bett und in meinem Kopf schwirrten Bilder, kreisten Gedanken. Irgendwann gab ich den Versuch auf einzuschlafen, ging in mein Studio und setzte mich ans Klavier. Plötzlich ging alles schnell: die Gedanken und Gefühle webten eine Melodie und einen Text. Das Lied war ursprünglich in englisch und hieß “Where are you?”.
#Songtext

Es ist an der Zeit (2020)

Manches braucht lange, doch irgendwann ist die Zeit reif und es ist Zeit, den nächsten Schritt zu gehen!
So “Row, row your boat gently down the stream! Merrily, merrily, merrily, merrily, life is but a dream!”
#Songtext

Farbspiel im Wind (2002)

Ich wurde für die musikalische Umrahmung einer Vernissage gebucht. Ich fragte mich, wie so ein kreativer Schaffensprozess bei einem Maler vonstatten geht. “Vorbereitung, zaghafter Beginn und dann in den Flow geraten und bis zur Erschöpfung arbeiten, danach zurücktreten und das geschaffene Werk betrachten?”
Ja, so müsste es funktionieren. Im Song “Farbspiel im Wind” habe ich versucht, diesen Prozess musikalisch auf der Gitarre umzusetzen.

… englische Songs …

… und ihre Geschichte

So long (2024)

Es wird in unserer Zeit/unserer Gesellschaft oft versucht, alles gleich zu machen, auch wenn es unterschiedlich ist. In einer Welt der Vielfalt – um den Grundgedanken von Diversity aufzugreifen – darf es Unterschiede geben, nein, sie sind sogar erwünscht. Gleichmacherei funktioniert nicht: wenn du ein Fisch bist, wirst du nicht auf Bäume klettern können, auch wenn du dich noch so anstrengst und die anderen Affen sagen: “Schau her, ist doch ganz leicht!” Im Extremfall führst du ein Leben, das nicht deines ist. Mit diesem trotzigen Lied sage ich deshalb allen, die mich in eine Form pressen und zum Fischstäbchen machen wollen: “Lass es einfach! Ich habe schon zu lange versucht, das Leben mit deiner Brille zu sehen und es so nicht verstanden. Schau mich an und sehe, wer ich wirklich bin: ein Regenbogenfisch!”

#Songtext

Only six feet tall (2024)

Entstanden bei einem Spaziergang im “Winter Wonderland”, einer schneebedeckten Landschaft! Und mitten in dieser Idylle: Abfall, der einfach im Wald entsorgt wurde. Ich ärgerte mich darüber und machte ich mir über die Auswirkungen solchen Handels Gedanken: einfach weg mit dem, was ich nicht mehr sehen will, aus den Augen – aus dem Sinn! Mein Fazit: Alles was wir tun, hat in dieser globalen Welt Auswirkungen: auch wieder auf uns! Und das spiegelt sich in allem wider, im Blatt eines Baums, im Sonnenstrahl …. obwohl ich nur 1,87 m (six feet) groß bin.

#Songtext

Bourbon Street (2024/1987)

Ich gehe nachts gerne spazieren! Dann ist alles ruhig und friedlich. Bei einem dieser Spaziergänge leuchtete der Mond ganz bleich, düster und geheimnisvoll. Ich stellte mir vor, dass er plötzlich anfängt zu lächeln und hell zu strahlen und mir auf meinem Weg Orientierung gibt. Mein spontaner Impuls darauf: durch die Straßen mit dem Mond zu tanzen. Dazu kam mir eine Melodie in den Sinn, die ich 1987 geschrieben hatte. Eine jazzige, beschwingte Melodie mit dem Titel “Bourbon Street”.
#Songtext

All my love (2023/2006)

2006 lass ich das Buch “Don Quijote”. Ich war fasziniert von den Bildern, die Miguel de Cervantes in seinem Roman malte. Der Kampf mit den Windmühlen und eine Liebe, die ihm die Kraft gab, seine Abenteuer zu überstehen. Inspiriert davon schrieb ich eine kleine Melodie, die das Warten vor den Windmühlen, das Fokusieren auf den Kampf, den Anritt und den niederschmetternden Kontakt mit den Flügeln ausdrückte. 2023 sah ich Plakate von einer Theateraufführung von Don Quijote an der Straße. Mir fiel die Melodie wieder ein und ich machte mich ans Werk: ich schrieb einen Text und orchestrierte alles mit Streichern, mehreren Gitarren und Chor.
#Songtext

Cry for love (1995)

“In der Zeit, als dieser Song entstand, beschäftigte ich mich mit einer neuen Gitarrentechnik, dem ‘Sweeping’. Während dem motorischen Üben tauchte plötzlich aus dem Nichts diese Melodie auf. Ich ließ es einfach passieren, meiner Inspiration freien Lauf und …… da war sie, die Harmoniestruktur des späteren Songs. Doch was für ein Text und welche Gesangsmelodie passt zu diesem emotionalen Gitarren-Intro? Einige Tage später sah ich einen Film über ein Paar, deren Beziehung – nicht nur von außen betrachtet – ziemlich ‘magnetisch’ war: abstoßend und anziehend, hassend und liebend zugleich. Ich glaube, es war der Film ‘Der Rosen-Krieg’ mit Kathleen Turner und Michael Douglas. Als ich versuchte, mich in die Situation und Gefühle der beiden Protagonisten hinein zu versetzen, wurde mir sofort klar, dass diese emotionale Zerrissenheit das Thema meines neuen Liedes werden wird, denn “tears mean pleasure sometimes”.
#Songtext

That’s me (1995)

Der Film und ein Buch über Nostradamus haben mich zu diesem Lied inspiriert. Irgendwie “magic”, sich vorzustellen, mit den Gedanken die Grenzen von Raum und Zeit aufheben zu können, sich in einer weiteren Dimension zu bewegen, irgendwo zu sein, obwohl man schon weg oder noch gar nicht da ist, unsichtbar für andere. ‘The river runs free like me.’
#Songtext

My heart belongs to you (1993)

Entstanden ist der Song – ein klassisches Liebeslied – im Jahr 1993. Die Melodie und einige Textfragmente fielen mir beim Nachhauseweg auf dem Fahrrad ein. Ich dachte nur: ‘Nichts wie heim und den Song skizzieren.’ Das sind diese magischen Momente in dem etwas aus dem Nichts, ohne Erwartungen passiert: Inspiration!
#Songtext

My love (2002)

Für die Umrahmung der Hochzeitkirche eines befreundeten Paars sollte ein besonderes Lied her. Als weiterer Gastmusiker war Helmut Dold gebucht. So entschloss ich mich einen Song zu schreiben, der zu den Musikern und dem Brautpaar passt. So entstand das poppig-jazzige Song “My love”.
#Songtext

When I will close my eyes forever (1995)

Viele meiner Songs beschäftigen sich mit dem Thema “Anderssein und die Auswirkungen auf das Leben” oder einfach gesagt: Wie fühlt sich das an, wenn du anders tickst? Wie geh’ ich damit um?. Das ist u.a. der Inhalt der Lieder “So long”, “Clever boy”, “If this is the way”, “Alles ist still”, “Komm’ Pinguin, tanz mit mir”, “So wie ich bin”. Auch dieser Song gehört thematisch dazu. Er drückt die Hoffnung aus, irgendwann von der Gesellschaft so angenommen zu werden, wie man ist.

#Songtext

The two of us (1995)

Dem Song liegt folgende These zugrunde: Unterschiedlichkeiten in einer Freundschaft/Beziehung sind ein Chance, bereichern das Leben und münden zu etwas Neuem, etwas Besonderen!

#Songtext

As long as fireballs fly (1994)

Zu dieser Zeit hatte ich beruflich mit dem Thema “Flüchtlinge” zu tun. Die tägliche Begegnungen mit diesen Menschen, ihre Geschichten haben mich berührt. Es entstand das Bild von
– Menschen, die auf den Schwingen der Friedenstaube hoch in der Luft vor den fliegenden Feuerbällen fliehen,
– Menschen die trotz unterschiedlicher Kulturen vieles Gemeinsames entdecken und zusammen in Frieden leben wollen
– Menschen, die trotz unterschiedlicher Sprachen, die Namen auf den Kriegsgräbern lesen können.

#Songtext

Clever boy (2024)

> “When I will close my eyes forever”
> “So long”
Eine trotzig/rotzige Version!

#Songtext

The turn

Das Leben ist Veränderung! Mit der Akzeptanz dieser Tatsache, ist es für mich wichtig, öfters innezuhalten und zu reflektieren, ob das Leben, dass ich gerade führe noch zu meinen Werten, Zielen und Ressourcen passt. Konsequenz: gelegentliche Kurskorrekturen bis hin zur “Wende”

#Songtext

Incarnation of a dream

Was, wenn ein Traum plötzlich Wirklichkeit wird? Nach einem sehr intensiven Traum bin ich schweißgebadet aufgewacht und war den ganzen Tag komplett von der Rolle. Was hat der Traum bedeutet? Diese Frage beschäftigte mich. In diesem emotionalen Zustand schnappte ich mir meine Gibson Les Paul und schrieb diesen instrumentalen Song.

Just a love song

Wie der Titel schon sagt: “Nur ein Liebeslied” aber mit viel Bildern!

#Songtext

If this is the way

> “When I will close my eyes forever”
Eine Überlebensstrategie!

#Songtext

Colours of your dream

Ein Ziel verfolgen geht aus meiner Sicht am einfachsten, wenn man ein konkretes Bild vom Endergebnis vor Augen hat: ein Bild vom eigenen Haus, dem gewünschten Zustand, dem Garten ….was auch immer. Es macht es messbar, ob ich schon am Ziel bin und ist für mich das Navi zum Ziel. Also mal darauf los und vertrau in dich, in deine Vorstellungskraft!

#Songtext